Übernachtungen in der arktischen Wildnis
Vor und nach jeder Huskytour übernachtest du auf der Huskyfarm Innset. Dafür stehen ein Gästehaus sowie mehrere Hütten und Ferienwohnungen zur Verfügung. Alle Gebäude haben Duschen und voll ausgestattete Küchen. Bettzeug und Handtücher sind vorhanden.
Während der Touren übernachten wir in einfachen Berghütten, in Lavvus – den traditionellen Zelten der Sami – oder in Bergzelten.
Die Berghütten haben weder Strom noch fließendes Wasser. Doch das Wichtigste haben sie alle: ordentliche Holzöfen, mit denen die Räume schnell warm werden.
Für Wasser bohren wir oft ein Loch in den nahegelegenen See oder schmelzen Schnee.
Die Hütten unterscheiden sich stark im Komfort. Der norwegische Wanderverein DNT (Den norske turistforeningen) hat entlang der norwegisch-schwedischen Grenze viele Hütten in Tagesabständen gebaut. Diese nutzen wir besonders gern im Dividal-Nationalpark.
Auf schwedischer Seite können wir an einigen Stellen sehr einfache Hütten der Sami nutzen. In der Nähe des Dividal-Nationalparks sowie am Altevatn bzw. Leinavatn haben wir über Camp Leina Zugang zu guten Übernachtungsmöglichkeiten mit schönen Hütten und Sauna. So reicht das Spektrum von komfortablen Hütten mit Sauna bis zu einfachen, engen, aber sehr gemütlichen Berghütten.
Nur 30 Kilometer von der Huskyfarm entfernt haben wir ein Lavvu aufgestellt. Ein Lavvu ist ein kegelförmiges Zelt, das in Nordskandinavien traditionell von den Sami genutzt wird.
Unser Lavvu ist modifiziert: Statt eines offenen Feuers heizen wir es mit einem Holzofen, und die Schlafstellen sind erhöht. Beides sorgt für mehr Komfort, weil die Wärme besser genutzt wird. Frieren muss hier niemand.
Ähnlich ist es bei Übernachtungen im Zelt, die vor allem auf den längeren Schlittentouren vorkommen. Da wir Wert auf möglichst komfortable Übernachtungen legen, schützen Isomatten und Rentierfelle zuverlässig vor Bodenkälte. Außerdem werden die Zelte beheizt. Das Übernachten im Winterzelt wirkt auf viele zunächst abschreckend – unserer Erfahrung nach völlig zu Unrecht. Mit dem richtigen Wissen und guten Routinen lässt es sich sehr gut darin schlafen. Der große Vorteil des Zelts ist, dass wir Gebiete erreichen können, in denen es keine Hütten oder anderen Unterkünfte gibt.
Unterwegs wird immer im Schlafsack übernachtet.

